Tag des brandverletzten Kindes

Am 7. Dezember findet jeweils der „Tag des brandverletzten Kindes“ statt: eine Aktion, die von Paulinchen – einer deutschen Initiative für brandverletzte Kinder – lanciert wurde.

 

In Deutschland finden zu diesem Anlass zahlreiche Aktionen statt: Kliniken, Feuerwehren, Apotheken, Kindergärten sowie Organisationen und Personen, die mit thermischen Verletzungen im Kindesalter zu tun haben, machen mit Aktionen auf brandverletzte Kinder und Unfallgefahren aufmerksam.

 

Auch wir beteiligten uns an dieser Aktion!  Denn Verbrennungen und Verbrühun­gen gehören auch in der Schweiz zu den häufigsten Unfällen im Kindesalter. Jährlich werden mehr als 100 Kinder in der Schweiz aufgrund einer thermischen Verletzung stationär behandelt. Weitere 350 Kinder und Jugendliche werden am Kinderspital Zürich ambulant behandelt.

 

Die häufigste Unfallursache bei thermischen Verletzungen im Kindesalter sind Verbrühungen. Mehr als 70% der Kinder sind zum Unfallzeitpunkt jünger als 5 Jahre. Die Unfälle passieren oft in der häuslichen Umgebung. Beispielsweise kann das Herunterziehen einer Tasse mit heissem Tee bei einem Kleinkind eine lebensgefährliche Verbrühung von 20% der Körperober­fläche verursachen. Jedes Jahr kommt es auch zu schweren Unfällen durch den Gebrauch von Brandbeschleunigern, beispielsweise beim Grillieren.

 

Viele dieser Unfälle kann man durch Sicherheitsmassnahmen verhindern. Deshalb ist Aufklärung und Präventionsarbeit wichtig. Dafür setzten wir uns ein: Wir organisierten am 7. Dezember 2016 von 14-16 Uhr einen Aktionsstand am Tessinerplatz (Bahnhof Enge). Fachleute aus dem Zentrum für brandverletzte Kinder des Kinderspitals Zürich informierten Besucher über thermische Verletzungen und machten auf Vorsichtsmassnahmen im Umgang mit Feuer und Hitze aufmerksam. Dazu gab es Weihnachtsguetzli und Punsch.

 

Tag des brandverletzten Kindes Tag des brandverletzten Kindes

Weiterführende Informationen:

Präventionsflyer_Verbrennungen

Broschüre zum Download als pdf